Integration

Die Kinder mit erhöhtem Förderbedarf werden in integrativen Gruppen im Ganztagsbereich betreut und gefördert.

 

Im Vordergrund steht hier eine ganzheitliche Unterstützung individueller Entwicklungsmöglichkeiten. Das gemeinsame Leben, Spielen und Lernen der Kinder mit den Regelkindern ist Bestandteil wichtiger Lernerfahrungen, ganz nach dem Leitsatz:

 

„ES IST NORMAL, VERSCHIEDEN ZU SEIN!“

"Hilf mir es selbst zu tun"

(Richard von Weizsäcker)

 

Finanzielle Grundlage der Integration ist der individuelle Förder -und Maßnahmeplan.


Die Finanzierung erfolgt dann über die Eingliederungshilfe. Der Förderplan wird in Zusammenarbeit mit den betreffenden Eltern, den Therapeuten und Erzieherinnen von unserem Haus erstellt und vom Sozial–und Gesundheitsamt des Landkreises überprüft, die dann jährlich über Art und Umfang der Betreuung entscheiden. Die Kinder im integrativen Bereich haben Anspruch auf Transport zur Kindertagesstätte und wieder nach Hause, wenn sie mindestens 3 Kilometer von der Einrichtung entfernt wohnen. Somit können die Kinder mit erhöhtem Förderbedarf wohnortnah betreut und gebildet werden.


Zur Finanzierung der Fahrtkosten  stellen die Eltern einen Antrag beim örtlich zuständigen Sozialamt.

 

Der Inhalt der Förder- oder Therapiestunden richtet sich nach dem individuellen Bedarf des Kindes mit erhöhtem Betreuungsumfang und findet ganzheitlich im Rahmen der pädagogischen Arbeit in der Gruppe durch die Heilpädagogin oder die Therapeutin in Kleingruppen-oder Einzelförderung statt. Kinder mit einem therapeutischen Bedarf im Rahmen der Logopädie, Ergotherapie oder Physiotherapie benötigen ein Rezept.